Unsere wohl letzte Tour mit Frieda im Jahr 2026 führte uns wie schon im letzten Jahr in den Rheingau.
Als erste Übernachtung hatten wir über die Landvergnügen - App das Hofgut Kapellenhof ausgesucht. Das Gut liegt in Hammersbach ca. 30 km nordöstlich von Frankfurt direkt an der Regionalparkroute "Hohe Straße".
Auf dem Hof werden Lacaune-Schafe gezüchtet, deren Stallungen frei zugänglich sind und deren Produkte im rund um die Uhr zugänglichen Hofladen gekauft werden können.
Insgesamt liegt der Hof sehr idyllisch und trotz der Einflugschneise zum Frankfurter Flughafen haben wir einen ruhigen Abend und eine ebenso ruhige Nacht verbracht. im Folgenden nun einige Bilder von unserem Landvergnügen.
Nach wie vor bestehen unsere Reisen mit Frieda überwiegend aus Besichtigungen mit anschließenden Übernachtungen auf Stellplätzen. Ganz nach diesem Motto haben wir auf dem Weg zu unserem nächsten Übernachtungsplatz einen Zwischenstopp am Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg eingelegt.
Die Saalburg wurde um 90 n. Chr. zunächst als einfaches römisches Holz-Erde-Kastell errichtet. Um das Jahr 135 n. Chr. baute man sie zu einem rund 3,2 Hektar großen Lager für eine Infanterieeinheit von knapp 500 Mann aus. Die Besatzung hatte die Aufgabe, den römischen Grenzwall Limes – heute UNESCO-Welterbe – zu bewachen und gegen feindliche Angreifer zu verteidigen.
Nachdem die Römer die Wehranlage um 260 n. Chr. aufgegeben hatten, verfielen die Gebäude zunächst. Um 1900 ließ Kaiser Wilhelm II. das Kastell nach römischen Vorbildern wieder aufbauen. So ist die Saalburg heute das einzige nahezu vollständig rekonstruierte Kastell am Limes.
Wir waren von der Architektur der Saalburg deren Umgebung sowie von den Ausstellungen und Funden zur Geschichte des Kastells begeistert und können einen Besuch uneingeschränkt weiterempfehlen. Nachfolgend zeigen wir einige Eindrücke von unserem Besuch.
Warum zeigen wir die folgenden Bilder von unserer Mittagspause in einem Einkaufszentrum nahe der Saalburg? Wie auf jeder Tour mit Frieda haben wir auch diesmal wieder auf dem Parkplatz des Einkaufzentrums Bekanntschaft mit einem ihrer Bewunderer gemacht. Er erzählte uns sogar, dass er in den 1970er-Jahren als Mechaniker an der Produktion von Hanomag-Henschel-Nutzfahrzeugen beteiligt gewesen war, und lobte die solide Verarbeitung dieser Fahrzeuge. Das war wirklich schön zu hören :-)
Für unsere vermutlich letzte Übernachtung mit Frieda in diesem Jahr haben wir über die Landvergnügen-App einen Stellplatz in den Weinbergen des Rheingaus ausgewählt. An der Fahrzeughalle der Familie Herke in Oestrich-Winkel standen wir ganz alleine, ruhig und idyllisch gelegen sowie autark. Nur wenige Gehminuten vom Rhein entfernt, kauften wir auf dem Rückweg zum Stellplatz im Haupthaus der Familie Wein ein. Dieser ließ sich in der Abendsonne wunderbar in der zum Stellplatz gehörenden „Weinlounge“ verkosten.
Wir hatten während unserer gesamten Tour großes Glück mit dem Wetter: Bis kurz vor der Rückfahrt in die Schwalm schien durchgehend die Sonne. Zwar hatten es sich auf dem Hinweg einige Fliegen auf Friedas Lack gemütlich gemacht, doch auf der Rückfahrt sorgte der Regen in Kombination mit der Keramikversiegelung dafür, dass ihr Lack bei der Ankunft in der Schwalm nahezu frei von Fliegen und anderen Verschmutzungen war.
Wie auf dem unteren Bild zu erkennen ist, perlten die Regentropfen einfach an Frieda ab. So musste man(n) die Dame anschließend nur noch mit einem sauberen Tuch trockenwischen. Ein toller Effekt der Versiegelung, der bei der Reinigung nach der Ankunft in der Fahrzeughalle viel Zeit und Mühe spart.
Wir sind gespannt, wie sich Frieda bei den für Oktober 2026 anstehenden TÜV- und Gasprüfungen schlagen wird.
Das Ergebnis sowie unser Fazit nach dem zweiten Jahr mit Frieda auf Reise werden demnächst hier zu lesen sein.