Ochtrup / Münsterland / Ostwestfalen 28.08.´26 - 31.08.´26

Veröffentlicht am 4. September 2026 um 08:11

Wie bereits im letzten Beitrag geschrieben, hatten wir am Wochenende des 13.08.2026 Frieda zur Überholung bzw. Erneuerung der Elektronik der Bordinstrumente in eine Werkstatt nach Ochtrup gebracht. 

Entgegen unseren Erwartungen verlief die Hinfahrt nach Ochtrup mit der deutschen Bahn ohne jegliche Komplikationen. Alle Anschlüsse wurden pünktlich erreicht, so dass wir in den Mittagsstunden Frieda (endlich) wiedergesehen haben.

Unsere Erwartungen an die Werkstatt, dass die Bordelektronik von Frieda endlich repariert wird, wurden erfüllt. Aufgrund des leicht regnerischen Wetters konnten wir in Echtzeit feststellen, dass die verschiedenen Anzeigeinstrumente nun wie vorgesehen funktionieren, insbesondere bei eingeschalteten Scheibenwischern und gleichzeitigem Lichtbetrieb.

Allerdings steht noch der Austausch des sogenannten "Tankgebers" an, den wir im nächsten Jahr planen werden. Der aktuelle Plan sieht vor, dass unsere erste Tour im kommenden Jahr durch die Niederlande führt, und wir auf dem Rückweg in Ochtrup den Austausch vornehmen lassen.

Der Tankgeber, der dafür verantwortlich ist, den korrekten Füllstand an die Tankanzeige im Cockpit zu übermitteln, scheint im Laufe der Jahre eingerostet zu sein und muss daher ersetzt werden. 

Wie bereits erwähnt, sind wir mit den bisherigen Ergebnissen mehr als zufrieden und haben es keineswegs bereut, die lange Reise nach Ochtrup auf uns zu nehmen; auch wenn wir Frieda zwei Wochen lang alleine auf dem Hof der Werkstatt stehen lassen mussten.
Im Folgenden zeigen wir einen kleinen "Vorher-Nachher-Vergleich" der Bordelektronik von Frieda. Wie auf dem rechten Bild zu sehen ist, wurden die einzelnen Stromabnehmer an den Sicherungen erneuert. Zudem wurde eine Unterverteilung für die im Laufe der Jahre hinzugefügten Verbraucher, wie beispielsweise die Rückfahrkamera, eingerichtet. Dadurch erhalten alle Instrumente den benötigten Strom, ohne dass dieser von anderen Verbrauchern abgezweigt werden muss.

Bereits im April haben wir nach unserem Besuch in der Werkstatt über die App park4night einen Übernachtungsplatz bei der Tischlerei Eilers in Ochtrup entdeckt. Der Platz hat uns so gut gefallen, dass wir dort erneut (und bestimmt auch nicht das letzte Mal) übernachtet haben, um u.a. in aller Ruhe das Eröffnungsspiel der neuen Fußball-Bundesliga-Saison zu verfolgen.

Die folgenden Bilder sprechen für sich und zeigen den wunderschönen Stellplatz mit seinen gemütlich gestalteten Sitzmöglichkeiten.

Bereits bei unserem letzten Besuch in Ochtrup hatten wir geplant, das ansässige Designer Outlet McArthurGlen zu besuchen. Leider konnten wir dies aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nicht umsetzen, sodass wir uns nun ausreichend Zeit genommen hatten, unseren Plan umzusetzen.

Laut der Beschreibung auf der Unternehmenswebsite ist die McArthurGlen Group Europas führender Entwickler und Betreiber von Designer-Outlets. Aktuell betreibt das Unternehmen über 20 Center in Europa, von denen wir bereits einige in England und Österreich besucht haben. Jedes Center ist ansprechend gestaltet und spiegelt die jeweilige regionale Architektur wider.

Eindrücke von unserem Besuch im Designer Outlet Ochtrup finden finden in der folgenden Bildauswahl.

Für die Rückfahrt in die Schwalm haben wir uns nach der Besichtigung des Outlet erneut einen Landvergnügen - Stellplatz ausgesucht.
Der Hof Spielbrink befindet sich in Münster - Handorf (Nordrhein - Westfalen), wird nach Informationen auf der Homepage bereits in der 16. Generation bewirtschaftet und blickt auf eine bis ins Jahr 1520 reichende Geschichte zurück.

Die Wohnmobilstellplätze des Landvergnügens sind direkt am Wildtiergehege gelegen, in welchem Damwild gehalten wird. Desweiteren verfügt der Hof über einen gut sortierten Hofladen und weitern Attraktionen (Maislabyrinth), die vor allem Familien mit ihren Kindern ansprechen.

Obwohl der Stellplatz schön gelegen war, sorgte das Konzept des Hofes tagsüber für einen regen Publikumsverkehr. Besonders die Wege rund um das Wildtiergehege – und somit auch um Frieda – waren stark frequentiert. Wir sind sicherlich nicht "menschenscheu", aber die zufälligen Blicke der vorbeigehenden Besucher in den Innenraum von Frieda während unserer Anwesenheit waren manchmal schon störend.

Alles in allem war das Landvergnügen aber insgesamt aufgrund der vielfältigen Tierarten auf dem Hof und der köstlichen Produkte im Hofladen dennoch angenehm. Die Bilder von unserem Besuch sind nachfolgend zu sehen.

Bevor es dann wieder zurück in die Schwalm ging, haben wir uns erneut für eine Übernachtung in Ostwestfalen entschieden, um dann am nächsten Tag relativ zeitig wieder in der Schwalm anzukommen.

Über die App park4night haben wir den Wohnmobilhafen Bad Wünnenberg als Übernachtungsort ausgewählt. Aufgrund der beschriebenen Lage in unmittelbarer Nähe zum Naturerlebnis Aaltal mit zahlreichen Freizeitaktivitäten und Erholungsmöglichkeiten schien uns dieser Platz sehr geeignet, um den letzten Tag und Abend unserer kleinen Tour mit  Frieda nochmal zu genießen.

Wie aus den folgenden Bildern ersichtlich, haben wir einen weitestgehend sonnigen Tag in einer sehr schönen Umgebung verbracht, so dass wir am nächsten Tag erholt die Heimfahrt in die Schwalm angetreten haben.

Wie nach jeder Tour mit Frieda stand auch nach unserer Ankunft in der Schwalm die Reinigung der alten Dame an. Dieses Mal fiel sie etwas gründlicher aus, denn Frieda hatte zwei Wochen unüberdacht auf dem Werkstattgelände in Ochtrup gestanden.

Voraussichtlich Mitte September werden wir mit Frieda unsere Jahresabschlussreise unternehmen, bevor wir die Dame dann dem TÜV vorstellen.